Fachkraft für Lebensmitteltechnik m/w
Berufsbild
Fachkräfte für Lebensmitteltechnik stellen mit Hilfe von Maschinen und Anlagen die verschiedensten Lebensmittel her. Sie kennen die Abläufe vom Eingang der Rohwaren bis hin zum fertig verpackten Produkt. Sie nehmen Rohstoffe, Halbfertig- und Fertigprodukte entgegen, prüfen sie und sorgen dafür, dass die für die jeweilige Produktion nötigen Zutaten bereitgestellt werden. Die Maschinen und Anlagen werden von ihnen eingerichtet und gestartet. Sämtliche Produktionsvorgänge werden von ihnen überwacht - bei Störungen greifen sie sofort ein. Sie kontrollieren außerdem regelmäßig die Qualität ihrer Produkte. Fachkräfte für Lebensmitteltechnik sind “Mutitalente” im Lebensmittelbereich.

Ausbildungsablauf

Die Ausbildung erfolgt im Dualen System, d.h. im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Die praktische Ausbildung erfolgt in den einzelnen Produktionsbereichen. Dort wird begleitend zum Arbeitsablauf ausgebildet. Unterstützt wird die Ausbildung durch Lehrgespräche mit Ausbildern und Fachleuten.

Ausbildungsinhalte

Berufsausbildung im Betrieb
Die Ausbildung erfolgt in folgenden Bereichen:
- Milchannahme
- Produktion Trockenerzeugnisse
- Produktion Butterfett
- Produktion Käserei (in Bismark)
- Qualitätssicherung / Labor
- Betriebshygiene und Betriebstechnik
- Verpackung und Lagerwesen

Schulische Ausbildung in der Berufsschule
Schwerpunktfächer:
- Chemische, biologische und physikalische
  Grundlagen
- Fachtheorie
- Produktionstechnik
- Verfahrenstechnik
- Verpackungstechnik

Berufsschulort
BBS III Lüneburg
Am Schwalbenberg 26
21337 Lüneburg
Tel.: 04131 889-103

Berufsschulform
Die Berufsschule findet ein- bis zweimal pro Woche statt.


Ausbildungsdauer
3 Jahre

Prüfungen
Vor der Industrie- und Handelskammer müssen zwei Prüfungen abgelegt werden:
- Zwischenprüfung (am Ende des 2.
  Ausbildungsjahres in Theorie und Praxis)
- Abschlussprüfung (Theorie und
  Praxis am Ende der Ausbildung)

Einsatz nach der Ausbildung
Nach ihrer Ausbildung müssen sich die Fachkräfte meist entscheiden, welche Einsatzgebiete für sie in Frage kommen und worauf sie sich spezialisieren möchten. Das Spektrum reicht von der Eingangskontrolle über die Bedienung der Anlagen bis hin zur Qualitätssicherung.

Weiterbildungsmöglichkeiten
Ausbildungsbegleitende Zusatzqualifikationen, Weiterbildung zum/r Meister/-in oder Techniker/-in sowie Studium (mit Hochschulzugangsberechtigung).

Einstellungsvoraussetzungen
Sekundarabschluss I. Die Auswahl der geeigneten Bewerber/-innen erfolgt nach Abschluss der Vorstellungsgespräche.

Wir erwarten
- Interesse an naturwissenschaftlichen
  Fächern und Mathematik
- Interesse an produktionstechnischen
  Abläufen
- Kenntnisse im Bereich Datenverarbeitung
- Engagement und Teamfähigkeit
- Zuverlässigkeit
- technisches Verständnis


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